Mit IP-Telefonie virtuell in die ZukunftIm deutschen TV-Alltag gehören Produktionen wie „Rach, der Restauranttester“, die Krimiserie „Wilsberg“ oder „die Auswanderer“ zum täglich Brot. Die Kölner Fernsehproduktionsgesellschaft Eyeworks, welche pro Jahr ca. 16.000 Minuten Fernsehprogramm für öffentlich-rechtliche und private Sender generiert, produziert nicht nur im nationalen Raum erfolgreiche TV-Formate aus allen Genres, sondern ist deutscher Ableger der internationalen Eyeworks Holding. Um den intensiven Telekommunikations-Anforderungen eines auf globaler Ebene operierenden Unternehmens gerecht werden zu können, entschied man sich, die flexible und zukunftsweisende Telefonanlage IPfonie centraflex der QSC AG zu implementieren.

Schluss mit den Stromfressern

Eyeworks wählte ein vollkommen neuartiges Konzept für seine Kommunikationsinfrastruktur, nämlich eine nahezu vollständige Virtualisierung der Telefonanlage, was durch VoIP (Voice over IP), also IP-basierte Telefonie, ermöglicht wird (siehe dazu „Warum der Vergleich ISDN versus Voice over IP hinkt„). „Der große Mehrwert, der uns auch sehr schnell überzeugt hat, war die Virtualisierung der Telefonanlage“, erläutert Stefan Lux, Finanzchef der deutschen Unternehmensgruppe, seine Beweggründe. „Im Büro steht kein dicker Kasten mehr, der kaputtgehen kann, Wartung braucht und Strom frisst. Abgesehen von den sowieso vorhandenen PCs und den Telefonen benötigen wir hier keine weiteren technischen Geräte, den Rest erledigt die Software.
Gemeinsam mit dem Düsseldorfer IT/TK-Beratungsunternehmen Teleto e.K., einem renommierten Vermittler von Sprach- und Datendiensten, nahm man nun die Implementierung der Internet-Telefonie in Angriff. Die Einführung erleichterte nicht nur die Kommunikation und Koordinierung der pro Projekt bis zu 300 eingesetzten Mitarbeiter, sondern präsentierte auch attraktive Kostenvorteile. Neben den bereits erwähnten Ersparnissen an hardwarebezogenen Kosten, sorgte die neue Telefonanlage auch für eine signifikante Senkung von Mobilfunkgebühren und vor allem der Gesprächskosten ins Ausland.

Virtueller Lieferservice dank IP-Telefonie

Man verwendete die neu angelegten Leitungen nicht bloß für herkömmliche Telefondienste wie Gesprächsführung, sondern machte auch von den Netzwerkstrukturen, welche zum Transport von Daten genutzt werden können, Gebrauch. Bis vor kurzem waren zur Lieferung und Verteilung von Bildmaterialien wie Rohfassungen, Schnittfassungen oder auch fertigen Beiträgen, noch Kuriere von Nöten, für deren Leistung wiederum Kosten anfielen.
Mit der neuesten IP-Technologie konnte dieser Austausch nun über das Internet erfolgen, was neben Kosten auch Zeit spart. Dieses Verfahren funktioniert so effizient, dass inzwischen sogar ganze Sendungen auf diese Art zum Sender verschickt werden. „Das beschleunigt den gesamten Prozess enorm“, bemerkt Stefan Lux. Da der virtuelle Datenaustausch eine hohe Bandbreite erfordert, stellt man gegenwärtig Überlegungen an, die aktuellen 10 Mbit/s zusätzlich zu erhöhen.

Zusammengefasst

Effektive, flexible und kostengünstige Kommunikation ist im digitalen Zeitalter unentbehrlich, wenn man unter den Global Playern wettbewerbsfähig bleiben will. Auch die Fernsehproduktionsgesellschaft Eyeworks ist von dieser Tatsache nicht ausgeschlossen, daher haben sie mit der erfolgreichen Implementierung der IP-Telefonie einen entscheidenden Schritt in eine innovative, zukunftsorientierte Richtung gewagt.

Die beinahe vollständige Virtualisierung seiner Telefonanlage ermöglichte es dem Kölner Unternehmen, seine Kommunikationsprozesse reibungsloser und effizienter zu gestalten und gleichzeitig von erheblichen Ersparnissen an Hardware-, Telefon- und Mobilfunkkosten zu profitieren.

Die Verlagerung der Telefonanlage in die Cloud erwirtschaftete nicht bloß Vorteile hinsichtlich der Telekommunikation, sondern konnte ebenfalls für den Transport von Daten genutzt werden. Da die Übertragung etwa von Bildmaterialien via Internet den Einsatz von Lieferservicen zu diesem Zweck obsolet machte, erzielte man nebst zusätzlicher Kostenersparnisse einen beachtlichen Zeitgewinn.

Fazit: Software-basierte Kommunikation schafft größere Effizienz bei niedrigeren Ausgaben – Die Zukunft der Telefonanlage liegt in der Cloud!


IP-Telefonie durch QSCDie QSC AG bietet mittelständischen Unternehmen umfassende ITK-Services aus einer Hand: von der IP-Telefonie, Datenübertragung, Housing, Hosting bis zu IT-Outsourcing und IT-Consulting. Als SAP Gold Partner und Microsoft Gold Certified Partner verfügt die QSC AG zudem über Spezialwissen im Bereich der SAP- und Microsoft-Implementierung. Eigenentwickelte Cloud-Services für unterschiedlichste Anwendungen runden das Portfolio ab. Mit eigener hochmoderner Netzinfrastruktur sowie TÜV und ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren in Deutschland wird höchste Datensicherheit gewährleistet. QSC beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter.


Detlev Artelt

Detlev Artelt

Detlev Artelt - CEO, Senior-Consultant, Blogger und Unified Communications & Collaborations Experte. Als Kommunikationsarchitekt und Technologie-Berater seit über 25 Jahren für einen besseren Kundenservice aktiv.

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