Headsets als entscheidende Schnittstelle für Unified Communications

Das Ende des klassischen Büros

Arbeiten im Büro von 9 to 5? Glaubt man den Zukunftsforschern, hat sich dieses Modell bereits überlebt. Bis 2020 werden 80% der Arbeitskräfte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien nicht mehr an festen Standorten zu herkömmlichen Arbeitszeiten arbeiten. Und schon heute zeigt die Zunahme an Homeoffice, Desk Sharing und mobilen Arbeitsstilen, dass Arbeit in Zukunft dezentral, räumlich und zeitlich flexibel stattfinden wird.

Headsets und Unified CommunicationsDoch was sind die Gründe für diesen Wandel? Es liegt in der Natur der heutigen Arbeit: Kreativität und Innovation stehen zunehmend im Mittelpunkt der Wertschöpfung. Die flexible Vernetzung vielfältiger menschlicher Ressourcen wird damit für Unternehmen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Und gute Ideen und Lösungen brauchen nun einmal ihre eigenen Zeiten und Orte. Am traditionellen Büroschreibtisch, so belegen es aktuelle Studien, haben Arbeitnehmer ihre besten Ideen nur in Ausnahmefällen.

Wie aber lässt sich die verstreute Workforce bündeln? Hier setzen Unternehmen heute verstärkt auf Unified Communications, um Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu vernetzen und Abstimmungsprozesse zu integrieren. Beispielsweise machen Präsenzanzeigen und One-Number-Konzepte allen Projektteilnehmern klar, wie sich der Gesprächspartner am besten erreichen lässt. Ausgefeilte Collaboration-Tools sorgen für die Synchronisation von Dokumenten und Geschäftsdaten. Damit steht der flexiblen Arbeitskultur eine wirkungsvolle Infrastruktur zur Verfügung, die den klassischen Büroarbeitsplatz zunehmend überflüssig macht.

Die Bedeutung der Stimme wächst

Auf der anderen Seite führt der Zuwachs an virtueller Collaboration auch zu einem Wandel unserer Geschäftskultur. Immer mehr Unternehmen reduzieren die Zahl ihrer Kundenmeetings, um Reisekosten zu sparen oder ihre CO2-Bilanz aufzubessern. Zudem führt die Zunahme mobiler Arbeitsstile zu weniger direkten Begegnungen der Mitarbeiter untereinander. Unserer Kommunikation geht damit die wichtige Ebene der Körpersprache verloren. Was man im direkten Kundengespräch mit einer Geste oder sogar einem Blick angedeutet hätte, überlebt im Email-Zeitalter bestenfalls als Emotikon.

Umso mehr kommt es daher in der erfolgreichen Geschäftskommunikation auf die menschliche Stimme und ihren Ausdrucksreichtum an. Sie ist unsere wichtigste Visitenkarte, wenn wir Kollegen und Geschäftspartner nicht persönlich treffen können. Optimale Sprachübertragung zählt damit zu den entscheidenden Parametern einer erfolgreichen Unified Communications-Lösung.

Plantronics-Headsets für die professionelle Kommunikation

Plantronics unterstützt Unified Communications durch ein breites Spektrum speziell zertifizierter Endgeräte. Professionelle Headset-Lösungen lassen sich nahtlos in jede bestehende UC-Struktur integrieren und per Plug&Play zusammen mit den Softphones aller großen Hersteller verwenden.

Dadurch gewinnen UC-Anwender einen bedeutenden Zuwachs an Freiheit und Flexibilität. Denn Plantronics-Technologien ermöglichen die Stimmkommunikation selbst in schwierigsten akustischen Umgebungen. So werden störende Umgebungsgeräusche durch moderne Noise-Canceling-Verfahren schon im Mikrofon des Headsets ausgefiltert. Digitale Signalbearbeitung (DSP) sorgt dafür, dass störende Leitungsechos, wie sie oft bei mobilen Telefonnetzen anfallen, unterdrückt werden. Schließlich bildet Breitband-Übertragung den Frequenzumfang der menschlichen Stimme detailgetreu ab. Dadurch werden entscheidende Nuancen übertragen und die Sprachverständlichkeit insgesamt maximiert – unabhängig vom Ort des Sprechers.

Besonders für die mobile Nutzung von Unified Communications bieten Headsets von Plantronics daher eine ideale Unterstützung. Ob Straßencafé, Geschäftsreise oder das Homeoffice inklusive Kinderlärm: Headsets von Plantronics eröffnen zahllose neue Räume für smarte Arbeit jenseits des Büros.


Plantronics LogoPlantronics entwickelt seit fast 50 Jahren als weltweiter Branchenführer innovative Headset-Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche wie z.B. Festnetztelefonie, Unified Communications oder mobile Kommunikation.


Detlev Artelt

Detlev Artelt - CEO, Senior-Consultant, Blogger und Unified Communications & Collaborations Experte. Als Kommunikationsarchitekt und Technologie-Berater seit über 25 Jahren für einen besseren Kundenservice aktiv.

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1 Kommentar
  1. Gerne würde ich dem gesagten, insbesondere bzgl. der Anmerkung über die menschliche Stimme und ihren Ausdrucksreichtum vorbehaltlos zustimmen.

    Meine Beobachtung im Alltag ist aber eine andere: Ähnlich wie mit der Einführung von MP3 und der damit einhergehenden Mobilität (Musik aus Smartphone-Lautsprechern, 5 EUR Headsets oder batteriebetriebene „Brüllwürfel“) unser „Schmerzempfinden“ bzgl. der Qualität von Musik immer weiter gesenkt hat, akzeptieren bzw. müssen wir heute eine Sprachqualität in der Telefonie erleben für die man eine Deutsche Telekom in der „guten alten ISDN-Zeit“ gesteinigt hätte.

    Schlecht implementierte (Cloud) UC-Lösungen mit Delays im Sekundenbereich (selbst bei internen Gesprächen am selben Standort), Teilnehmer in Telcos mit schlechten Freisprecheinrichtungen, der Drang an jedem Ort dieser Welt telefonieren zu müssen (s.o. Cafe, Flughafen, Bahnhof, HomO mit Kinderlärm etc.), Teilnehmer die selbst am Schreibtisch prinzipiell mit Mobilephones (in mieser GSM Qualität)telefonieren müssen, am besten offshore gehostete Web- und Videoconferencing Services mit massiven Sprachaussetzern, Echo und anderen Soundartefakten (am besten aus der Nachbarkonferenz…) machen Sprachkommunikation in unserer Zeit zu einem echten Abenteuer.

    Und auch wenn ich die wirklich exzellenten Geräte von Plantronics, Jabra und Sennheiser (um sie alle zu nennen) wirklich sehr schätze und tagtäglich nutze… aus Dreck können Sie auch kein Gold machen.

    Und so wundert es nicht, das nicht nur die viel beschworene Milleniums-Generation mehr und mehr zu Telefonie-Alternativen greift, sondern auch die „reiferen“ Jahrgänge. Die Telco-Hersteller graben sich durch abenteuerliche neue Produkte und damit verbundene Werte- und Qualitätsversprechen (die sie allerdings i.R. nur im Labor einhalten können) ihr eigenes Grab und schaffen sich so mittelfristig selber ab.

    Wenn Voice nur noch ein Qualitativ-minderwertiges Add-On zu Messagingdiensten ist, dann wird man mittelfristig auch über WhatsApp, Facebook oder LinkedIn telefonieren…und braucht das ganze andere teure Gedöns (sei es im eigenen Keller oder in der Cloud) nicht.

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