Arbeiten im Freien©alexbrylovhk - Fotolia.com

Die digitale Transformation verändert zunehmend unsere Arbeitsplätze und ist in nahezu allen Branchen deutlich zu spüren. Doch wodurch definiert sich eigentlich mein Arbeitsplatz? Wo kann ich arbeiten und muss ich dafür überhaupt jeden Tag durch das Verkehrschaos ins Büro fahren? Was hält die Digitalisierung für meinen Arbeitsplatz bereit?

Mein Arbeitsplatz ist „da, wo ich meinen Service bereitgestellt bekomme“ erklärt Uwe Welzel von Hewlett Packard Enterprise auf der CeBIT 2017. Eigentlich ganz einfach. Durch die Digitalisierung und die daraus resultierenden Technologien kann das Arbeiten, je nach Tätigkeit, an immer mehr und verschiedenen Orten stattfinden. Alle Dokumente befinden sich in der Cloud, durch mein Smartphone bin ich jederzeit für meine Kollegen erreichbar und kann sogar per Video an Konferenzen teilnehmen. „Heißt aber, ich muss die Dienste, die der Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz braucht, um seinen Job tun zu können, entsprechend bereitstellen.“, so Welzel.

„Alle Räume müssen videofähig sein“

Um also beispielsweise von einem anderen Ort aus an einem Meeting teilnehmen zu können, muss man nicht nur selbst über das entsprechende Endgerät verfügen, sondern auch der Konferenzraum im Büro muss mit der benötigten Technologie ausgestattet sein. „Das ist die Vision: Alle Räume müssen videofähig sein“ berichtet Rene Schulz von Logitech im Interview auf der CeBIT 2017.

„Wir sind einer der Treiber der modernen Videokonferenz“ erklärt Schulz. Moderne Videocollaboration ermöglicht eine einfache und unkomplizierte Kommunikation mit anderen Standorten, externen Partnern oder Kunden. Dabei sind alle wichtigen Dokumente und Materialen schnell und einfach für jeden Teilnehmer erreichbar. Eine Zusammenarbeit mit räumlicher Distanz wird immer effektiver – und auch flexibler.

Mehr zum Thema Videocollaboration finden Sie im vollständigen Interview mit Rene Schulz:

Der intelligente Meetingraum

„In ein paar Jahren kann man sich nicht mehr vorstellen, dass man ein Gespräch mit einem anderen Standort oder einer anderen Person anfängt, und man sieht den nicht.“, meint Rene Schulz. Doch nicht nur das „sich sehen“ zwischen Menschen kann unseren täglichen Arbeitsalltag erleichtern, sondern auch das Gesehen werden – von einem intelligenten Meetingraum.

„Wir müssen den physikalischen Arbeitsplatz auch intelligent machen“ erklärt Uwe Welzel von Hewlett Packard Enterprise. Meetingräume werden meist über Systeme für einen bestimmten Zeitraum gebucht. Doch was ist, wenn die Konferenz schneller verläuft als angedacht? Der Raum steht leer, und potentielle Nutzer sehen nur das „Besetzt“ auf ihren Bildschirmen. „Was heute in der Regel sichtbar ist, ist die gebuchte Auslastung, aber nicht die Effektive.“, so Welzel.

Intelligent Workspaces sind unter anderem mit Beacons ausgestattet, die automatisch erkennen, wenn der Raum von der Person, die ihn gebucht hat, betreten und auch wieder verlassen wird. Nach einem einstellbaren Zeitabstand fragt das System nun nach, ob der Raum für die restliche gebuchte Zeit noch genutzt wird. Ist dies nicht der Fall, steht der Raum nun auch im System wie für andere Mitarbeiter zur Verfügung.

Über weitere spannende Features eines Intelligent Workspaces berichtet Uwe Welzel im Interview:

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Michelle Morsume

Michelle Morsume

Studentin im Fach Communication and Multimedia Design an der FH Aachen und Praktikantin bei aixvox

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